Veröffentlicht am Fr., 16. Nov. 2018 07:30 Uhr

Hullersen. Mit dem Lied „Durch die Straßen auf und nieder“ begann die Andacht zum Martinstag in der Hullerser Kirche St. Nicolai. Pastorin Albrecht hat die Geschichte von Sankt Martin auf einer Leinwand mit Schattenfiguren sehr schön und kindgerecht erzählt. Es ging ums Teilen, anderen zu helfen, um das Licht in der Dunkelheit und um die Frage "Was kann ich teilen?".

Mit dem Lied „Sankt Martin, Sankt Martin“ wurden die Kinder, ihre Eltern und Großeltern mit dem Segen Gottes zu dem großen Umzug aus der Kirche verabschiedet. Mit dem Lied „Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder" ging es den Weg zum Dorfplatz hinunter, um dort Sankt Martin auf dem Pferd zu treffen.

Und dann ging es durch die dunkler werdenden Straßen mit der Unterstützung der Hullerser Feuerwehr in Richtung Birkenhof. Mit Boller-, Kinder- und Zirkuswagen, Laternen und pfiffigen Taschenlampen folgten die Familien Sankt Martin (Jo Manhard) bis zum Birkenweg, Kreuzung Witwenkamp. Dort saß traurig und frierend ein Bettler (Hartmut Bürgel) auf einer Bank. Sankt Martin machte Halt, teilte mit seinem Schwert seinen Mantel und gab dem Bettler die eine Hälfte. Danach ritt er seinen Weg weiter - und alle gingen mit.

Am Birkenhof angekommen, warteten warme Bockwürste, Kinderpunsch und Kartoffelsuppe auf die Kinder und die Erwachsenen. Es war ein schöner Abschluss. 

Man hat noch lange zusammengestanden oder gesessen oder sich ausgetauscht. Danach sind alle fröhlich nach Hause gegangen. Es war für alle ein schöner Martinsabend.

Eunice Schenitzki


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