Veröffentlicht am So., 3. Feb. 2019 00:30 Uhr
Einbeck. Die Kirchengemeinde Einbeck hat mit Tanja Poppinga eine neue Pfarrsekretärin. Seit Mitte Juli letzten Jahres ist sie mit ihrer Kollegin Petra Hänicke im Pfarrbüro am Stiftplatz neben der Münsterkirche tätig. Die Stelle wurde neu ausgeschrieben, da die langjährige Pfarrsekretärin Doris Gremmel in den Ruhestand gegangen ist.

Am Sonntag, 10. Februar, wird Tanja Poppinga um 10 Uhr in einem Gottesdienst in der Münsterkirche St. Alexandri von Pastor Daniel Konnerth in ihren Dienst eingeführt. 

Foto: Hannes Poppinga

In einem Interview mit www.kirche-einbeck.de spricht sie über ihre neue Tätigkeit, über die Kirchengemeinde Einbeck und mehr. 

www.kirche-einbeck.de: Wie würden Sie sich selbst beschreiben? 

Tanja Poppinga: Ich bin ein Familienmensch und sehr gern unter Freunden. Mir wird nachgesagt, ich sei ein Organisationstalent und immer für andere da. Ich glaube, es stimmt auch. Meinen Ausgleich zum Büroalltag und zu stressigen Zeiten finde ich beim Tanzen, Lesen und Spazierengehen mit meiner Familie, wenn meine Kinder Lust dazu haben... 

Gibt oder gab es Berührungspunkte mit der Kirchengemeinde vor Ihrer Tätigkeit als Pfarrsekretärin? 

Als Jugendliche war ich in der evangelischen Jugend der Münstergemeinde aktiv, aber das ist schon sehr lange her. 2010 sind wir von Göttingen nach Einbeck zurückgezogen, und da habe ich für meine Kinder Anschluss gesucht und diesen unter anderem im Krabbelchor und Kinderchor gefunden. Seit ein paar Jahren begleite ich auch die Kinderchorfreizeit. Außerdem habe ich als KU4-Mutter Einblick in den Konfirmandenunterricht bekommen. Sehr gern fahren wir mit auf Familienfreizeit. 

Was genau macht eigentlich eine Pfarrsekretärin? 

Gute Frage, eigentlich alles, was im Büro so anfällt. Terminkoordination, Erstellung von Plänen, Tabellen und natürlich die Pflege der Pläne. Vorbereitende Arbeiten für Taufen, Trauungen, Konfirmationen und Jubiläen. Schreiben der Abkündigung für den Gottesdienst. Und am allerwichtigsten: Kommunikationsknotenpunkt sein zwischen Pastoren, Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und der Gemeinde. 

In naher Zukunft soll Ihr Arbeitsplatz umgebaut und an das Büro ein Gemeindesaal angebaut werden. Was erwarten Sie für die nächsten Wochen und Monate? 

Das wird eine spannende, bestimmt auch arbeitsintensive Zeit werden. Ein Neubeginn in neuen Räumen birgt immer etwas Aufregendes, vielleicht auch Befreiendes von Altlasten. Ich sehe dem ganz positiv entgegen. 

Gibt es etwas, was Sie sich für das Miteinander in der Kirchengemeinde wünschen?

Dass man sich immer offen und unvoreingenommen begegnet, sich frei fühlen kann in der Gemeinde. 

www.kirche-einbeck.de wünscht ein gutes Miteinander im Pfarrbüro, starke Nerven während der Umbauphase und dann in hoffentlich naher Zukunft einen guten Neustart in den renovierten Räumlichkeiten.

Kategorien Gottesdienst