Veröffentlicht am Di., 11. Jun. 2019 10:46 Uhr

„Alle an einem Tisch“ – Diakoniestiftung lädt zum Agapefest am 15.Juni auf dem Marktplatz ein 

Die Diakoniestiftung „Nächstenliebe in Einbeck“ lädt herzlich zu einem „Agapefest“ am Samstag, den 15. Juni 2019 ein. Michael Büchting, Vorsitzender des Kuratoriums: „Ob Sie auf dem Wochenmarkt Ihre Besorgungen machen, Einbeck einen Besuch abstatten oder sowieso gerade Zeit haben – Kommen Sie und feiern Sie mit uns!“ Das schlichte Mahl mit Brot, Weintrauben, Öl und Wasser findet bei trockenem Wetter auf dem Marktplatz neben dem Eulenspiegelbrunnen statt. Bei Regen in der Marktkirche.

Mitglieder der Posaunenchöre des Kirchenkreises Leine-Solling unter der Leitung von Kantorin Ulrike Hastedt begrüßen Sie ab 10.00 Uhr mit ihren Klängen. Nehmen Sie Platz auf den Bänken und an den Tischen und lauschen Sie der Musik. Um ca. 11.00 Uhr gibt es eine kurze liturgische Feier, die mit einer schlichten Mahlzeit verbunden ist. Pastorin Mingo Albrecht leitet diese Feier. Sie finden Zeit zum Innehalten, Ausruhen und zum Gespräch. Schülerinnen und Schüler der Mendelssohn Musikschule beschließen die Mahlzeit mit Musik.

Die Diakoniestiftung erinnert mit dem „Agapefest“ an eine frühchristliche Tradition. Die frühen Christen trafen sich nach Pfingsten in den Häusern und teilten, was sie an Lebensmitteln hatten. Die Griechisch sprechenden Christen nannten diese 'Liebesmahlzeiten' 'Agape'. Es ist dasselbe Wort wie in dem Gebot: 'Liebe Deinen Nächsten - er ist wie Du.'  Was passt besser zur Diakoniestiftung 'Nächstenliebe in Einbeck' als eine gemeinsam geteilte Mahlzeit?

Das Bild zur Einladung zum Agapefest auf dem Marktplatz zeigt einen Kelch mit vielen Zeichen. Darunter auch eine Weintraube, Kornähre, eine Kanne, eine geöffnete Bibel und ein Kind an der Hand eines Erwachsenen. Mittendrin ein Tisch, der signalisiert: „Alle an einem Tisch". 

Die Diakoniestiftung lädt alle zum gemeinsamen Mahl auf dem Marktplatz ein. Sie sagt „Danke“ für die große Unterstützung, die sie von vielen Bürgerinnen und Bürgern erhalten hat, um damit Gutes für die Menschen unserer Stadt zu tun: Menschen, die einsam sind und auf Besuche warten; Menschen, die vor Krieg und Elend flüchten und als „neue Nachbarn“ in unserer Mitte leben, Menschen, die schnelle Hilfe brauchen und denen wir unbürokratisch Hilfe gewähren möchten.

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